Wie tragfähig ist der Boden an der Marschbahnstrecke? Das untersuchen Fachfirmen aktuell an der gesamten 173 Kilometer langen Strecke zwischen Itzehoe und Westerland, die noch ohne Oberleitung ist, und am Streckenast zwischen Jübek und Husum. Die sogenannten Baugrunduntersuchungen sind die Grundlage für eine sichere und effiziente Planung der späteren Bauarbeiten für das Elektrifizierungsprojekt. Insgesamt entnehmen die Fachfirmen ca. 3.000 Bohrproben aus bis zu zwölf Metern Tiefe, dokumentieren diese und werten aus. Mehrere Fachfirmen sind bei Wind und Wetter an der Strecke unterwegs. Sie achten dabei auf die umweltverträgliche Umsetzung der Bodenuntersuchungen: Um die Natur zu schützen, finden Arbeiten in sensiblen Bereichen – etwa in der Nähe von Naturschutzgebieten oder in Bereichen mit Brutaktivität – außerhalb der Brut- und Setzzeit statt. Die Untersuchungen liefern eine wichtige Grundlage, um die Elektrifizierung der Marschbahn sicher, effizient und ökologisch verantwortungsvoll umzusetzen. Je besser bekannt ist, wie der Untergrund beschaffen ist, desto zuverlässiger können mögliche Risiken ausgeschlossen werden.